Samstag 6.3.21
Samstag 6.3.21

Claudio Sanfilippo

Claudio Sanfilippo, Singer-Songwriter, Akustikgitarrist und Schriftsteller, veröffentlichte zwölf Alben. Sei erstes Album, «Stile libero» (Freistil), erschienen bei Edel, gewann 1996 die Targa Tenco, die wichtigste italienische Auszeichnung für Singer-Songwriter. Sanfilippo schrieb Lieder für viele italienische Künstlerinnen und Künstler, darunter so berühmte wie Mina, Eugenio Finardi, Cristiano De André und Pierangelo Bertoli.

Sein Stil bewegt sich zwischen mediterraner Musik, Bossa Nova und englischem Folk. In seinem Repertoire finden sich auch Lieder auf Mailändisch, dem Dialekt seiner Heimatstadt.

Seine letzten Werke sind die Alben BOXE (Maremmano Records/Appaloosa, 2019), Gitarre und Gesang, und CONTEMPORANEO, ein Werk, das während des Lockdowns in seinem Heimstudio unter Mitwirkung von zwölf befreundeten Musikern entstand. Seine Alben (mit Ausnahme von BOXE) sind auf den wichtigsten digitalen Plattformen vertreten. Zusätzlich zu seiner musikalischen Tätigkeit hat er Bücher in einigen der bedeutendsten italienischen Verlage (Mondadori, Rizzoli, Hoepli, Solferino) veröffentlicht.

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La meraviglia
Claudio Sanfilippo

Federico Sirianni

Geboren in Genua, fand er als Erwachsener eine neue Heimat in Turin und gilt als einer der Erben der „Genueser Schule der Cantautori“. 

Bereits 1993 war er Gast beim wichtigsten italienischen Festival der Cantautori, dem Premio Tenco. Später gewann er den Kritikerpreis des bedeutenden Festivals Musicultura (2004), den Bindi-Preis (2006) und den Lunezia-Doc-Preis (2010).  

Er veröffentlichte vier Alben und „L'uomo equilibrista“ (Der Seiltänzer), ein Buch mit CD.

Das 2013 gemeinsam mit dem GnuQuartett veröffentlichte Album „Nella prossima vita“ (Im nächsten Leben) wurde von der Kritik als „eines der schönsten italienischen Alben des Jahres“ bezeichnet. 2016 erhielt seine letzte Produktion, „Il Santo“ (Der Heilige), vom renommierten Club Tenco die Sonderauszeichnung „Musik gegen die Mafia“. 

Federico Siranni arbeitete als Komponist und Schauspieler für das Teatro della Tosse in Genua, er unterrichtete Songwriting an der Holden-Schule in Turin und ist Mentor für das Projekt „Cantautori in den Schulen“ der Region Ligurien. 

Er steht nicht nur mit seinen eigenen Lieder auf die Bühne, sondern auch mit einer Hommage an Giorgio Gaber „Jemand war Kommunist“, gesponsert von der Gaber-Stiftung. Diese von Gaber selbst als Teatro Canzone (Liedtheater) bezeichnete Mischform aus Theater, Musik und Kabarett bringt er mit eben den Musiker auf die Bühne, die über 20 Jahre mit Gaber gespielt haben.  

Sein neues Album "Maqroll", inspiriert von Erzählungen von Alvaro Mutis, erscheint in diesem Herbst.

 

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Il santo
Federico Sirianni
Sonntag 7.3.21
Sonntag 7.3.21

Paolo Capodacqua

Paolo Capodacqua ist Songwriter und Gitarrist mit einem sehr persönlichen Stil und facettenreichem Talent, der sowohl in der Bühnenmusik, im Musikjournalismus als auch der Belletristik zuhause ist, mehrere Alben veröffentlicht hat und zahlreiche Konzerte gibt. Als Gitarrist und legendärer Mitarbeiter von Claudio Lolli hat er mit bedeutenden Autoren, Musikern und Dichtern zusammengearbeitet.

Er übertrug Lieder von Georges Brassens ins Italienische und vertonte für Kinder die berühmten Gedichte von Gianni Rodari. Daraus entstand ein Bühnenstück, das seit 1994 in italienischen Theatern und Schulen über siebenhundertmal aufgeführt wurde. Er erhielt eine Auszeichnung der Stadt Abano (2001), die «Nuova Canzone d'Autore»-Plakette (Neues Autorenlied) von Ferrara (2015) und den Preis «Premio Civilia» (2017). Sein neuestes Album ferite&feritoie erschien 2019 beim italo-französischen Label Storie di Note und wurde von Publikum und Kritik enthusiastisch aufgenommen.

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Gli occhi neri di Julia Cortez
Paolo Capodacqua

Giua

Giua ist Preisträgerin verschiedener Musikwettbewerbe und Festivals: Lunezia, Castrocaro, Musicultura, Mantova Musica, Festival de Cançó Barnasants in Barcelona. 2008 war sie Finalistin beim Festival von Sanremo in der Sparte Giovani (Junge Künstler*innen). Fünf Alben hat sie bisher herausgebracht und an verschiedenen Theaterprojekten als Komponistin und Darstellerin mitgewirkt. Sie hat mit zahlreichen wichtigen Musiker gearbeitet, z.B. mit Riccardo Tesi, Fausto Mesolella, Adriana Calcanhotto, Jaques Morelenbaum, Armando Corsi.

Zusammenarbeit mit Neri Marcorè für die Ausstellung «Quello che non ho» (Das, was ich nicht habe). Mit dem Dichter Pier Mario Giovannone veröffentlichte sie Kinderbücher. Sie ist eine der Mitbegründerinnen des Chors von La Maddalena, einem multiethnischen Chor, der Integration und sozialen Zusammenhalt in einem Problemviertel von Genua fördern will. Als Malerin hat sie in Shanghai, Genua, Rom, Florenz, Madeira, Malta mit Einzelausstellungen in den von der Architektin Tiziana Leopizzi konzipierten Formaten Artour-o und Misa teilgenommen.

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Piovesse sempre così
Giua
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Teresa De Sio

Teresa De Sio

Teresa De Sio, geboren in Neapel, ist in Italien seit den 1980er Jahren für ihren sehr individuellen Folk-Rock bekannt. Mit Anfang 20 entdeckte sie die Volksmusiken Süditaliens von der neapolitanischen  Canzone bis zur Tarantella. 1980 erschien ihr erstes Soloalbum „Sulla terra sulla luna“ (Auf der Erde, auf dem Mond). Ihr Song in Neapolitanisch „Voglia e turnà” (Lust, zurückzukehren) von 1982 ist in Italien unvergessen und wird immer noch oft gecovert. Teresa De Sio ist eine innovative und experimentelle Künstlerin. Ihre Alben (zweieinhalb Millionen verkaufte Exemplare) wurden immer von ihr selbst entwickelt und produziert.

Sie bezeichnet sich selbst als Folk-Singer-Songwriterin: „Volksmusik ist der Rock des Volkes. Durch die Volksmusik lernt man, die Männer und Frauen unserer Welt zu respektieren, ihre Vergangenheit zu anzuerkennen und dank dessen in die Zukunft zu blicken ...“

Sie steht für die Bewahrung und Erneuerung des kulturellen Musikerbes. Eine tiefe und alte Freundschaft verbindet sie mit Pino Daniele sie hatten den Spitznamen „König und Königin von Neapel“ oder wie sie sich selbst gerne bezeichneten „Hahn und Henne“. Ihr vorletztes Album ist dem verstorbenen Freund gewidmet.

Die vielseitige Künstlerin liebte schon immer die Konfrontation und Verschmelzung unterschiedlicher Musikgenres. Sie kann unzählige Zusammenarbeiten mit bedeutenden Künstlern vorweisen, wie Pino Daniele, Fabrizio De André, Brian Eno, Steward Copeland, Vinicio Capossela, Giovanni Lindo Ferretti, Daniele Sepe, Raiz, Ginevra Di Marco, Peppe Voltarelli, Piero Pelù, Fiorella Mannoia, Ivano Fossati, Mauro Pagani.

Sie wird weltweit zu Festivals eingeladen und hat sich einen Namen als Schriftstellerin gemacht.


Büne Huber

Büne Huber

Keine Frage, Büne Huber zählt zu den einflussreichen Künstlern der Schweiz. Er ist ein Gigant in der Geschichte des hiesigen Mundart-Pops. Der Frontmann von Patent Ochsner zählt nicht nur zu den schwelgenreichsten Sängern, viele seiner Lieder sind längst Schweizer Kulturgut. Die Texte sind wie Bilder zum Träumen. Und die Bilder, die er auf der Leinwand malt, sind genauso wunderschön und verträumt wie seine Musik. 

Mit dem aktuellen Album «UP» haben Büne Huber und seine Patent Ochsner eine höchst erfolgreiche und vielumjubelte Tour hinter sich, die innert kürzester Zeit ausverkauft war und die bewies, dass Büne Huber auf dem Zenit seiner Schaffenskraft steht.

La Grande Bellezza verneigt sich vor diesem grossartigen Künstler.

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Stoppok

Stoppok

Stefan Stoppok wurde am 21. Februar 1956 geboren. Er bekam seine erste Gitarre im Alter von 12 Jahren und begann kurz darauf, in Bands zu spielen. In den frühen 1970er Jahren lernt er die Folk-Musik kennen und begann seine Karriere mit Straßenmusik. Mittlerweile hat der außergewöhnlich begabte Musiker 21 Alben veröffentlicht, die ihn in ganz Europa bekannt gemacht haben. Er ist einer der bedeutendsten Singer-Songwriter in deutscher Sprache. 

Stoppok versteht es, die grundlegenden Fragen des Lebens und Probleme unserer Zeiten in seine Lieder zu packen, oftmals verbunden mit persönlichen Erzählungen. Er verbindet Privates und Öffentliches. Er verwandelt Alltagssprache in Poesie und erschafft berührende Bilder. So wichtig wie seine Texte ist und war schon immer seine Musik. Ob mit seiner Rockband, im Duo oder Solo, immer trifft er den richtigen Ton. Er fasziniert sein Publikum als großartiger Entertainer, auch in seinen Solo-Akkustikprogrammen verlieren seine Lieder nicht an Kraft.

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